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Über die Gemeinde

Das Wappen der Gemeinde Südergellersen

Mit Wirkung vom 1. März 1974 ist die Gemeinde Heiligenthal in die Gemeinde Südergellersen eingegliedert worden. Beide Ortsteile (Südergellersen und Heiligenthal) sind daher durch Figuren im Wappen symbolisiert.

Das augenfälligste Wahrzeichen des Dorfes Südergellersen sind die seit Jahrhunderten vorhandenen und unter Naturschutz stehenden sieben Eichenhaine. Diese befinden sich in unmittelbarer Ortslage; die Eicheln dienten früher der Schweinemast.

Die sieben Eichenhaine werden durch sieben goldene Eicheln auf grünem Grund dargestellt.

Das halbe schwarze Mühlenrad (Wasserrad) ist dem Wappen der ehemaligen Gemeinde Heiligenthal entliehen und weist auf die Bedeutung des jetzigen Ortsteiles mit seiner Wassermühle hin.

Die Tingierung (grün/gold) versinnbildlicht die überwiegend landwirtschaftliche geprägte Gemeinde.

 

Lutz Tetau
Archivar der Samtgemeinde Gellersen

  

Das Wappen des Ortsteils Heiligenthal

Obwohl es sicherlich nahe gelegen hätte, tief in die Geschichte einzusteigen und des Prämonstratenserklosters zu gedenken, das 1382 von Heiligenthal nach Lüneburg verlegt worden war, wurde solche historisierende Absicht von Anfang an nicht ins Auge gefasst.

Wichtig erschien der Bach, die Mühle und das der noch blühenden Familie von Möller gehörende Gut, letzteres, weil damit ein schon vorhandenes Wappen (= Lilie) zum Teil aufgenommen werden konnte.

Vorgeschlagen wurde: In gespaltenem Schild über schwarzem eingebogenem Schildfuß darin ein silberner Wellenbalken, vorn in Silber ein halbes, schwarzes Mühlenrad, hinten in Rot eine halbe Lilie, am Spalt, aneinander stoßend.

Diesen Entwurf nahm der Gemeinderat am 21. Oktober 1966 an, und der Regierungspräsident zu Lüneburg genehmigte das Wappen am 1. Dezember 1966.

 

Lutz Tetau
Archivar der Samtgemeinde Gellersen